Mann lobt seine zu Hause bleibende Frau mit rührendem Brief

Was für eine wundervolle Ehefrau er doch hat, wurde dem US-Amerikaner Zack Williams aus Tennessee schlagartig bewusst, als er bei sich zu Hause im Badezimmer eine auf den ersten Blick unscheinbare Entdeckung machte.

In einem Facebook-Beitrag beschrieb der 30-Jährige, was geschehen war, und erregte damit sehr viel Aufmerksamkeit. Zacks offener Brief über seine Frau wurde nämlich bisher über 32.000 Mal geteilt und erhielt schon über 20.000 positive Reaktionen. Wer die folgenden Zeilen liest, wird verstehen, warum:

„Ich kam gestern Abend nach einem 12-Stunden-Arbeitstag nach Hause. Ich ging dann ins Bad, um zu duschen und mich fürs Abendessen fertig zu machen. In diesem Moment fiel mir die Wiege meiner Tochter auf, die noch im Badezimmer stand.

Ich fragte später meine Frau, ob und warum sie sie dort abgestellt hätte. Sie meinte, dass sie die Kleine mit ins Bad genommen hätte, als sie duschen wollte. Wir unterhielten uns dann darüber, wie gut sich unsere kleine Tochter macht, dass sie immer größer wird und solche Dinge.

Heute Morgen kam ich vom Fitnessstudio nach Hause und ging ins Bad, weil ich mich für die Arbeit waschen wollte. Als ich unter der Dusche stand, sah ich, dass meine Frau die Duschwand freigewischt hatte, um unser Baby in der Wiege im Blick zu haben.

Ich stand wirklich nur da und starrte mit einem Lächeln im Gesicht die Glaswand an. Das Bild war in meinem Kopf, ich konnte es mir mühelos vorstellen, als ob ich selbst dabei gewesen wäre: Ich sah, wie meine Frau Heather durch das Glas auf Lottie blickte und Grimassen schnitt, während unser kleiner Schatz lächelte und in seiner Wiege spielte – mir ging das Herz auf!

Es ist schon komisch, dass ich meiner Frau wegen solcher Kleinigkeiten unendlich dankbar bin. Diese kleinen Opfer, die sie für die Familie bringt, fallen nicht immer auf. Heather kümmert sich von morgens bis abends um unsere Tochter, sieben Tage die Woche. Sie umsorgt mich, sie kocht, räumt auf und füttert die Haustiere. Und dann muss sie sich auch noch um sich selbst kümmern – obwohl ihr dafür oft keine Zeit bleibt.

Wenn ich so darüber nachdenke: Ich arbeite schwer ... Ich arbeite viel, zehn bis zwölf Stunden am Tag ... Ich werde müde ... Manche Tage sind besonders stressig ... Deswegen habe ich doch als einziger Brötchenverdiener das Recht, bedient zu werden, wenn ich daheim bin, oder nicht?

Und Heather kümmert sich ja nur um das Kind ...

Daher sollte es so sein, dass sie kocht, das Haus sauber hält, den Abwasch macht, die Wäsche wäscht und aufhängt, die Tiere versorgt und sich um meine Bedürfnisse kümmert. Hatte ich die schon erwähnt?

Meine Güte, andererseits kann ich kaum ausdrücken, wie viel mir diese beschlagene Glaswand bedeutet.

Die Tatsache, dass meine Frau nicht einmal unter die Dusche gehen kann, ohne sich um jemand anderen kümmern zu müssen, ohne jemand anderen zu umsorgen, ohne sich eine Minute allein entspannen zu können ...

Meine Frau hat keinen Feierabend, sie bekommt kein Gehalt für ihre schwere Arbeit, sie hat keine Mittagspause mit Kollegen und kann nicht einfach einen Moment vor die Tür gehen und tief Luft holen.

Für manche Leute mag das nur eine beschlagene Scheibe sein, doch sie bedeutet so viel mehr. Es sind diese kleinen Dinge, die mir auffallen. Es sind diese kleinen Dinge, die mich immer wieder daran erinnern, wie großartig sie ist. Es sind diese kleinen Dinge, deretwegen ich mich immer wieder in sie verliebe.

Danke, dass du eine so wunderbare Frau bist – selbst ein Blinder müsste das sehen! Ich liebe dich, meine Königin!“

Wie ergreifend! Viel mehr kann man dem nicht hinzufügen. All die aufopferungsvollen Mütter und Väter, die sich Tag für Tag um ihren Nachwuchs kümmern, haben viel öfter ein Dankeschön verdient. 

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