Veröffentlicht inHerzerwärmende Geschichten, Inspirierend

Vermieter Mario Salerno verzichtet auf April-Miete

Zu Beginn der Corona-Krise ging zunächst weltweit alles drunter und drüber. In den Vereinigten Staaten war das nicht anders. Viele Menschen verloren wegen der ersten Ausgangssperren und Einschränkungen innerhalb weniger Wochen ihre Arbeit und ihr Einkommen.


Bei diesen Videos wird dir warm ums Herz. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

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Als der New Yorker Mario Salerno davon hörte, dass viele Menschen aufgrund des Lockdowns in Geldnot gerieten, fasste er sich ein Herz – der 59-jährige US-Amerikaner besitzt ungefähr achtzig Wohnungen mit über 200 Bewohnern.

Er hängte eine Nachricht an alle Türen seiner vermieten Wohngebäude. Darauf hieß es: „Wegen der aktuellen Covid-19-Pandemie, die uns alle betrifft, gilt Folgendes: Ich verzichte auf die Monatsmiete vom April 2020. Bleibt gesund und unterstützt eure Nachbarn! Und Händewaschen nicht vergessen. Vielen Dank! Mario.“

Damit verzichtete Mario auf schätzungsweise mehrere hunderttausend Dollar, mit denen er normalerweise auch die laufenden Kosten und Steuern bezahlt. Außerdem vermietet er nach eigener Aussage ungefähr 500 Dollar unter dem örtlichen Mietspiegel. „Wenn im Durchschnitt 2.000 Dollar verlangt werden, nehme ich 1.500“, erklärte er.

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Mario, der neben seinen Immobilien auch eine Tankstelle besitzt, hat in seiner Nachbarschaft in Brooklyn schon lange einen sehr guten Ruf. Ein Bewohner beschrieb ihn als „einen der freundlichsten Menschen, dem ich je begegnet bin“.

Mario erklärte, warum er die vielen Mietzahlungen verzichtete: „Ich möchte, dass jeder gesund bleibt. Das ist alles. Wichtiger als Geld war mir die Gesundheit der Leute. Ich wollte, dass sich niemand darum sorgen muss, ob genügend Essen auf den Tisch kommt. Niemand braucht sich wegen der mir fehlenden Miete zu beunruhigen. Kümmert euch um eure Nachbarn und um eure Familie.“

Eine Mieterin von Mario, dem sie deswegen unendlich dankbar ist, ist Kaitlyn Guteski. Sie besitzt einen Friseursalon, den sie wegen des Lockdowns schließen musste. Wie viele andere Menschen auch geriet sie bald in Geldnot. Dank Marios wunderbarer Geste wurde ihr ein Monat Ruhe geschenkt – wichtig in dieser ersten Phase der Pandemie. Damit konnten viele Menschen die Zeit bis zum Eintreffen staatlicher Hilfen und der späteren Wiederöffnung von Geschäften überbrücken.

Wie schön, dass es Menschen wie Mario gibt, die in Notsituationen an andere Menschen denken und helfen! Er ist ein echtes Vorbild!

Es folgen Links zu weiteren ergreifenden Artikeln und Galerien:

Quellen: unilad, thetablet

Vorschaubild: ©Twitter/@beakeem