Mundschutz oder BH? Selbstgenähte Maske sorgt für Gelächter

Die Pandemie bringt viele Veränderungen mit sich. In Deutschland war das öffentliche Tragen von Mundschutz oder Schutzmaske bislang ein seltener Anblick. Doch in Zeiten von Corona sieht das anders aus: Nicht nur in Deutschland, überall auf der Welt sieht man plötzlich Menschen mit improvisiertem und selbstgenähtem Mundschutz auf der Straße.

Die Produkte aus der heimischen Schneiderei sehen oft überhaupt nicht nach OP oder Krankenhaus aus. Im Gegenteil: Wenn vor Kreativität die Funken sprühen und die Nähmaschine heiß läuft, schießt manch einer übers Ziel hinaus – so auch diese ambitionierte Maskenschneiderin aus Japan.

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Die Twitter-Nutzerin Koimarido ist begeisterte Hobbyschneiderin. Die Japanerin liebt es, feine Stoffe und Spitzen zu verarbeiten, wenn sie zu Nadel und Faden greift. Als sie anfing, Masken zu nähen, kannten ihre Begeisterung und ihre Kreativität keine Grenzen. Doch das Ergebnis ihrer Arbeit sah anders aus, als sie es sich erhofft hatte ...

„Ich habe angefangen, Masken zu machen, und wollte einen eleganten Mundschutz schneidern, indem ich den Stoff mit viel Spitze besetze“, schrieb die Schneiderin auf Twitter. „Herausgekommen ist ein halber BH … Es fühlt sich komisch an, damit nach draußen zu gehen.“

Tatsächlich erinnerte Koimaridos Kreation stark an einen halbierten Büstenhalter. Auch wenn die Bastlerin mit ihrer „Spitzenleistung“ nicht zufrieden war, sorgte der „halbe BH“ für viel Erheiterung im Netz. Und nicht nur das: Bald bekam sie von anderen Nutzern sogar Bestellungen für solche Büstenhalter-Masken.

Offenbar haben die meisten Menschen trotz Corona ihren Humor nicht verloren. Koimarido freut sich jedenfalls über die überwiegend positiven Reaktionen auf ihren unfreiwillig komischen Mundschutz. Inzwischen konnte sie schon viele Interessenten mit einer BH-Maske versorgen. Und wenn die Krise überstanden ist, können die eleganten Masken immer noch zu Unterwäsche umfunktioniert werden.

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