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Autumn Schierling lebt mit der Von-Recklinghausen-Krankheit

Die 11-jährige Autumn Schierling wurde mit Neurofibromatose Typ 1 geboren und lebt mit einem großen Tumor im Gesicht

Kinder und Jugendliche können zueinander sehr grausam sein. Wenn Eltern und Erzieher kein gutes Vorbild sind und nicht rechtzeitig ein ernstes Wort sprechen, werden Kinder sich diejenigen unter ihnen herauspicken, die irgendeine Form von Angriffsfläche bieten, und gnadenlos auf ihnen herumhacken.


Hier sind emotionale Geschichten, die dich wirklich inspirieren. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

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Besonders leicht kann ein Kind zur Zielscheibe solcher Quälereien werden, wenn es anders aussieht als die anderen. Wenn Erwachsene hier keine deutlichen Grenzen setzen, kann das schikanierte Kind schlimmen seelischen Schaden davontragen.

Die kleine Autumn Schierling aus Lawrence in Kansas, USA, kann niemals verstecken, dass sie „anders“ ist. Die 11-Jährige wurde mit einer Neurofibromatose Typ 1 geboren. Die Multiorganerkrankung, die auch Von-Recklinghausen-Krankheit genannt wird, betrifft vor allem die Haut und das Nervensystem und kann eine Reihe von Tumoren auslösen. 

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Als Autumn zur Welt kam, wusste ihre Mutter Lindsay Revenew nicht, was die Ärzte und Pfleger im Krankenhaus so beunruhigte, denn für sie sah ihr Baby nur schön aus. Erst als sie genauer hinsah, bemerkte sie die Verformung in Autumns kleinem Gesicht.

Als Autumn älter und größer wurde, wuchs auch ihr Tumor. Das Gewebe hat sich um Teile ihres Gehirns und um ihre Halsschlagader gelegt und zieht die rechte Hälfte ihres Gesichtes herunter. Autumn muss nicht nur mit dem Tumor leben, sondern auch mit den ständigen, unangenehmen Blicken anderer Menschen.

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Als Autumn eingeschult wurde, erklärte sie den anderen Kindern mithilfe einer PowerPoint-Präsentation, was genau ihr Tumor ist und warum er ihr Gesicht so geformt hat. Das hat dabei geholfen, den meisten Mitschülern etwas Wissen und Verständnis zu Autumns Aussehen zu vermitteln. 

Aber wer andere verletzen will, der lässt sich nicht von Wissen und Vernunft davon abhalten. Die Tage, an denen andere Kinder grausame Witze über Autumns Gesicht gemacht haben, sind ihre traurigen Tage. „Wenn das passiert, dann möchte sie nicht mehr anders aussehen als die anderen“, erzählt Mutter Lindsay. Normalerweise sieht das Mädchen ihre Gesichtszüge als etwas, das sie zu etwas Besonderem macht. „Es ist ziemlich cool, dass ich allen immer zuzwinkere“, meint Autumn.

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Autumn nimmt inzwischen als eines von 50 Kindern mit Von-Recklinghausen-Krankheit an einem klinischen Versuch teil, bei dem bereits erste kleine Erfolge erzielt werden konnten: Die Tumore vieler der teilnehmenden Kinder konnten verkleinert werden. 

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Die Versuche sollen nicht nur den Kindern helfen, entstellende Wucherungen vielleicht eines Tages loszuwerden. Die Tumore können sich nämlich auch zum Bösartigen hin entwickeln, Blindheit hervorrufen und Amputationen nötig machen. 

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Lindsay kontrolliert den Tumor ihrer Tochter regelmäßig aufs Genaueste und dokumentiert sein langsames Schrumpfen. Jedes Bisschen gibt ihr ein wenig mehr Sicherheit, denn bei Autumn könnte ein Wachstum zu lebensgefährlichem Druck auf ihr Hirn und ihren Blutkreislauf führen.

Ansonsten führt Autumn ein ganz normales Leben, tobt auf dem Spielplatz herum, liebt Pizzabrötchen und zeichnet eigene Comics. Wenn man Lindsay fragt, was sie sich für ihre Tochter wünscht, dann sagt sie, Autumn solle ein Mädchen sein, das keinen einzigen Teil von sich verstecken müsse. Ein Mädchen, das sich ohne jedes Zögern in Spiel und Spaß hineinstürzen kann und das sich selbst so sehr mag, dass es vor keiner Kamera und keinem Blick auf sich jemals Angst hat. 

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„Ich will, dass sie sich sicher fühlt und dass sie stolz auf sich selbst ist“, sagt Lindsay. „Ich will, dass sie weiß, dass sie niemals weniger Gutes verdient als die Menschen um sie herum.“ Ein Wunsch, den wohl alle Eltern für ihr Kind haben.

Quelle: washingtonpost

Vorschaubild: ©Facebook/Lindsay Revenew