Junge darf im Tierheim aussuchen und wählt den ältesten Hund.

Viele Kinder träumen von dem Tag, den der Amerikaner Tristan Reese kürzlich erleben durfte: Seine Mutter fuhr mit ihm ins Tierheim, damit er sich einen kleinen Hund aussuchen konnte. Aufgeregt erzählte er den Pflegern im Heim, dass er sich einen Vierbeiner wünsche, der ganz viel mit ihm kuscheln würde. Sofort fiel ihnen ein ganz besonderer Hund ein: Shey.

Der kleine Pudel war einige Monate zuvor von seiner früheren Familie ins Tierheim gebracht worden, da sie umziehen, ihn aber nicht mit in ihre neue Heimat nehmen wollten. Als er den Mitarbeitern des Heims übergeben wurde, war er in keinem guten Zustand. Er hatte wahrscheinlich noch nie eine Arztpraxis von innen gesehen, seine Augen konnten kaum mehr sehen und seine Zähne waren fast vollständig verfault.

Die Pfleger machten sofort einen Termin beim Tierarzt, der die Zähne und Augen des Hundes nicht mehr retten konnte. Außerdem stellte der Mediziner fest, dass der etwa 14-jährige Hund auf beiden Ohren komplett taub war. Die Mitarbeiter des Tierheims hatten es nicht gerade leicht, solch einen alten und kranken Hund zu vermitteln. Denn die meisten Familien sind an jungen, fitten Tieren interessiert.

Als Shey und Tristan aber das erste Mal aufeinander trafen, spürte man sofort eine Verbindung zwischen den beiden. Shey wurde auf Tristans Schoß gelegt und blieb dort auch die ganze Zeit während ihres Besuchs. Er kuschelte sich an Tristan und ließ sich von dem Jungen streicheln. „Shey ist super süß und möchte immer in der Nähe von Menschen sein“, bestätigte auch die Leiterin des Tierheims das Verhalten des niedlichen Pudels. Auch Tristan hatte seine Entscheidung gefällt.

Als es darum ging, Shey zu adoptieren, erklärten die Pfleger Tristan, dass dieser Hund besondere Aufmerksamkeit brauche. Tristan verstand und schrieb sich auf einem Block akribisch alles auf, was er über die Pflege des Pudels wissen musste. Nachdem die Pfleger gesehen hatten, wie liebevoll und rücksichtsvoll Tristan mit dem Hund umging, stand der Adoption nichts mehr im Wege.

So konnten Heather und Tristan ihr neues Familienmitglied mit nach Hause nehmen. Shey fand schon schnell seinen Lieblingsplatz in seinem neuen Heim – nämlich in Tristans Armen. Die Liebe, die er von seinem neuen Herrchen entgegengebracht bekam, machten die Monate des Wartens wieder wett.

Tristan zeigt, dass ein tierischer Begleiter nicht immer ein gesunder Welpe sein muss, sondern dass alte und kranke Hunde genauso viel Liebe verdienen. Super, wie Tristan bereits mit seinen jungen Jahren so viel Verantwortung übernimmt!

Quelle:

thedodo

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