6 Zufallsfunde, die normale Leute zu Millionären machten.

Nicht nur Kinder träumen davon, einmal einen echten Schatz zu finden. Auch mancher Erwachsene verbringt Jahrzehnte seines Lebens auf der Suche nach Gold, Edelsteinen oder raren Antiquitäten – oft vergeblich. Andere Menschen wiederum stolpern ganz unabsichtlich über ein kleines Vermögen.

Eines zeigen die folgenden Zufallsfunde jedoch sicher: Schätze können wirklich überall verborgen sein!

1.) Ein wertvoller Rahmen

Wikimedia/US Declaration of Independence us0036 03.jpg/Original by Thomas Jefferson et al.; Engraving & facsimile by William J. Stone (1798-1865).

Auf dem Flohmarkt einer Kleinstadt in Pennsylvania (USA) machte ein Mann das Geschäft seines Lebens. Er bezahlte gerade einmal 4 Dollar für einen Bilderrahmen und bekam dafür ein Dokument, das Anfang des Jahres 1990 auf einer Auktion 2,4 Millionen Dollar einbrachte. Nach heutigem Wechselkurs entspräche das ungefähr 3 Euro für den Rahmen und 2 Millionen Euro für den Auktionserlös. Im Rahmen befand sich nämlich eine tadellos erhaltene Originalkopie der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung aus dem Jahre 1776. Eine von nur 24 bekannten Kopien.

2.) Ein Eimer Steine

Imgur

Ein Bergarbeiter in Australien musste nach Jahrzehnten aufgrund von Geldmangel seine Ausrüstung verkaufen. Er nahm von seiner letzten Arbeitsstätte jedoch einen Eimer voller Steine mit, in denen er Mineralien vermutete. Zu seiner Überraschung lag in diesem Eimer jedoch einer der seltensten Opale verborgen, die es gibt. Mehrere Monate verbrachte der Mann damit, den Edelstein mit Zahnseide zu polieren und bewahrte ihn anschließen noch über 10 Jahre unter seiner Matratze auf, bis er ihn verkaufte. Der „The Royal One“ (auf Deutsch etwa: „Der Königliche“) genannte Opal hat einen Wert von ca. 2,4 Millionen Euro.

3.) Geld in der Wand

Pixabay/Maklay62

Als der Handwerker Bob Kitts aus Ohio (USA) im Jahr 2006 die Fliesen im Bad seiner Freundin Amanda Reece entfernte, rechnete er womöglich eher mit Schutt als mit einem Geldschatz. Genau einen solchen fand er jedoch hinter der Wand versteckt. Mehrere Geldbündel im Gesamtwert von fast 150.000 Euro konnte Bob aus dem versteckten Loch in der Badezimmerwand bergen. Die Scheine stammen aus den 1930er Jahren. Viel Glück brachten sie allerdings weder Bob noch Amanda. Ihre Freundschaft zerbrach, weil sie sich nicht einigen konnten, wie sie das Geld teilen sollten. Amanda selbst häufte unterdessen hohe Schulden an, während Bobs Unternehmen wegen des Streits um den Finderlohn einen schlechten Ruf bekam.

4.) Der verlorene Hammer

Wikimedia/Hoxne Hoard 1.jpg/Photograph by Mike Peel (www.mikepeel.net)/CC-BY-SA-4.0

In England hatte der Pächter eines Feldes in der Nähe der ostenglischen Ortschaft Hoxne im Jahr 1992 seinen Hammer verloren. Er bat einen Freund um Hilfe bei der Suche, da dieser einen selbst gebauten Metalldetektor besaß. Anstatt des Hammers entdeckten die beiden jedoch mehrere Münzen und Gebrauchsbestände aus der Römerzeit. Daraufhin informierten der Pächter und sein Freund die Behörden. Professionelle Archäologen förderten schließlich einen Schatz zutage, der seither als größter Depotfund spätantiker Münzen auf den Britischen Inseln gilt. Die beiden Männer teilten sich den Finderlohn von 1,7 Millionen Pfund, was nach heutigem Umrechnungskurs knapp 3,5 Millionen Euro entspräche. Auch der verlorene Hammer wurde wiedergefunden und befindet sich zusammen mit dem Schatz im Britischen Museum.

5.) Glücklicher Amateur

Wikimedia/Gold-Gold Providence-Nugget.jpg/Rob Lavinsky, iRocks.com/CC-BY-SA-3.0

Erneut Australien. Ein Amateurgoldsucher fand zufällig ein Goldnugget, das 5,5 kg wog – in einer Region, in der schon seit Jahrzehnten nach dem Edelmetall gesucht wird. Der Mann durchstreifte gerade mit einem Metalldetektor das Umland der südaustralischen Stadt Ballarat, als sein Suchgerät ein lautes Geräusch von sich gab. Der wertvolle Fund lag 60 cm unter der Erde. Das Nugget ist umgerechnet ca. 190.000 Euro wert. In diesem Video ist der Goldklumpen zu sehen.

6.) Schatz der Angelsachsen

Wikimedia/Staffordshire hoard annotated.jpg/David Rowan, Birmingham Museum and Art Gallery/CC BY 2.0

Nahe der englischen Stadt Lichfield fand im Jahr 2009 ein Sondengänger auf dem Feld eines befreundeten Bauern einen Schatz aus dem 7. Jahrhundert. Fast 4.000 Einzelteile wurden geborgen und katalogisiert. Unter ihnen finden sich Schwerter, Helme und Kreuze aus Gold, Silber und Kupfer. Der Entdecker des Depotfundes und der befreundete Bauer teilten sich den Finderlohn in Höhe von 3,2 Millionen Pfund – nach heutigem Wechselkurs eine Summe von stolzen 3,6 Millionen Euro. Leider zerbrach diese Freundschaft, weil einer der beiden den gesamten Betrag für sich beanspruchte.

Eine gehörige Portion Glück hatten alle diese Finder. Aber nicht jeder Schatz führte auch zu einem glücklichen Leben. Auf jeden Fall scheint es möglich, selbst an unvermuteten Orten ganz plötzlich zum Millionär zu werden. Man muss nur die Augen offen halten!

Quelle:

brightside

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