Wimmern lenkt Vater zu im Schnee ausgesetzten Kätzchen.

Manchmal werden unschuldige Tiere Opfer einer Tortur, die wir niemals durchstehen könnten. Während eines langen Arbeitstages stolperte ein Mann über eine weiße Box, die im Schnee vergraben war. Es war sehr kalt und die Box war von Schnee bedeckt. Was er darin fand, brach ihm sein Herz. Er beschloss, etwas dagegen zu unternehmen.

Die Box war quasi unsichtbar und abseits der Straße im Niemalsland abgestellt. Durch ihre weiße Farbe konnte man sie kaum erkennen und durch den Schnee war sie praktisch eine Kühlbox.

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Bedenkt man, dass er mit einem Auto an der Box vorbei gefahren ist, ist es ein Wunder, dass er sie überhaupt gefunden hat.

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Er verließ sein Auto und marschierte durch die Eiseskälte, um in die Box zu sehen. Drinnen erwartete ihn ein trauriger Anblick: ein kleines Kätzchen, dass offensichtlich sehr krank war, saß neben Futter, das bereits eingefroren war. 

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Im hinteren Teil der Box hörte er etwas rascheln. Als er über die Ohren der ersten Katze linste, entdeckte er eine zweite, der genauso kalt war, wie der ersten. Die beiden gaben einen jammervollen Anblick ab.

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Die beiden waren in einer vollkommenen Einöde irgendwo im Wald ausgesetzt worden. Es war weder ein Haus oder Tierheim, geschweige denn richtiges Futter in Sicht. Sie waren vollkommen einsam und verlassen.

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Die Katzen waren ganz offensichtlich auf sich allein gestellt und sie trauten sich kaum aus der Box. Hier draussen würden sie einfach an der Kälte zugrunde gehen.

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Sie einfach da draußen zu lassen, brach ihm das Herz. Also sammelte er die fast erfrorenen Kätzchen ein und beschloss, ihnen dabei zu helfen zu überleben.

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Die Katze, welche hinten in der Box saß, sah nicht so schlimm aus wie ihr Bruder. Sie war krank, abgemagert und fror, aber war dennoch in wesentlich besserer Verfassung als die zweite Katze.

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Er war ein kleiner süßer Kater, sehr zutraulich, der immer schnurrte, wenn man ihn berührte. Er wäre sicherlich ohne fremdes Zutun gestorben, da er krank und mit seinen eigenen Fäkalien übersät war.

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Man konnte die beiden Katzen nicht trennen, denn sie fingen sofort an, verzweifelt zu jammern. Keiner von beiden war es gewöhnt, alleine zu sein, deswegen musste man sie immer zusammen transportieren.

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Es war ganz klar, dass die beiden Kätzchen medizinische Hilfe brauchten. Ihre Retter unternahmen in der Nacht alles, um die beiden zu retten. Als erstes wurden die beiden gewaschen, um den Gestank und den Schmutz auf ihrem Fell loszuwerden. Zum ersten Mal sah man, wie dünn und abgemagert die beiden waren.

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Sie wurden in Decken gewickelt, um sie zu trocknen und um ihre Körpertemperatur wieder zu steigern, denn die Kälte hatte sich bereits in ihre Knochen gefressen.

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Sie reagierten sofort auf menschliche Zuwendung: Eine Katze reagierte sehr wohlwollend auf die ihr zugewendete Liebe und Pflege und begann wie verrückt zu schnurren.

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Jeder, der ihr zu nahe kam, wurde sofort bekuschelt. Die Dankbarkeit ihren menschlichen Rettern gegenüber war kaum zu bremsen.

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Aber ihrem Bruder ging es nicht so gut: Er war immer noch sehr krank und musste so schnell wie möglich zum Arzt. Besonders seinem Schwanz ging es nicht so gut. Dieser musste eventuell amputiert werden.

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Sie hatten großes Glück, jemanden gefunden zu haben, der sich um sie kümmert, sie wärmt, wäscht und knuddelt. Sie sind nun beide auf dem Weg der Besserung, nachdem sie aufgepäppelt und gefüttert wurden.

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Es ist unglaublich, dass diese Katzen gefunden wurden, versteckt in einer Styroporkiste in einem verschneiten Wald. Aber ihr glaubt gar nicht, wie froh ich darüber bin. Denn es gibt doch nichts Besseres als ein Happy End.

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