Busfahrerin schreibt Eltern vom Verhalten ihrer Kinder.

Wenn Kinder eine Mitteilung aus der Schule mitbringen, schwant den meisten Eltern nichts Gutes. „Was haben sie jetzt schon wieder angestellt?“ - Das werden sich auch Jorge und Leonor gedacht haben, als ihre Kinder einen Brief aus dem Rucksack holten. Beim Lesen der Nachricht stellten sie erstaunt fest, dass sie von der Busfahrerin ihrer Kinder stammte. Schon nach den ersten Zeilen des Briefes bekommen die Eltern feuchte Augen. 

„Lieber Jorge, liebe Leonor,

ich fühle mich verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, wie wundervoll Ihre Kinder sind - innerlich wie äußerlich! Das können sie nur von zu Hause haben, von Ihrer Geduld und Fürsorge und von dem Vorbild, das Sie ihnen sind.

Es gibt ein Kind in meinem Bus namens Jackson. Ihre beiden Kinder sind ihm gegenüber sehr mitfühlend und zuvorkommend. Jeden Tag fragen Ihre Kinder, ob sie neben ihm sitzen dürfen.

An manchen Tagen ist Jackson etwas niedergeschlagen, wenn er in den Bus steigt, aber sobald er Annaliese und Jorge sieht, lächelt er. Jackson hat Probleme beim Laufen, und er braucht etwas Zeit, um zu seinem Platz zu gelangen.

Heute drehte sich Annaliese auf ihrem Sitz zu ihm um, schaute ihn an und sagte: „Ja, Jackson, du schaffst es!“ Und als wir in der Schule ankamen, trug Jorge bereitwillig seinen Rucksack.

Ich bin mir sicher, dass Sie wissen, wie wundervoll Ihre Kinder sind, aber ich wollte Sie wissen lassen, dass auch andere es sehen.

Cindy Clausen
Bus # 50“

Flickr/occman

Mit solchen netten und ehrlichen Worten haben die stolzen Eltern nicht gerechnet. Meistens kommt ja nur Post aus der Schule, wenn der Nachwuchs unangenehm auffällt. Umso schöner ist es zu hören, dass man mit der Erziehung der Kinder alles richtig gemacht hat. Um Annaliese und Jorge muss man sich jedenfalls keine Sorgen machen.

Quelle:

LittleThings

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