Mann filmt Jungen, der für Bitte in seine WC-Kabine krabbelt.

Umgangssprachlich wird eine Toilette auch als das stille Örtchen bezeichnet, denn normalerweise verrichtet man sein Geschäft ganz allein und in aller Ruhe. Als Andrew Hall im März dieses Jahres jedoch in einem Fastfoodrestaurant im US-amerikanischen West Virginia auf der Toilette sitzt, hat er keine Ahnung, dass er diesen Klobesuch so schnell nicht vergessen wird.

 

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Während der junge Mann nämlich – wie viele andere auch – mit dem Smartphone in der Hand auf dem stillen Örtchen sein Geschäft verrichtet, guckt plötzlich ein kleiner Junge unter der Kabinentür zu ihm hoch und fragt nach seinem Namen. 

Twitter / drew.

Völlig perplex antwortet Andrew dem Sprössling und wird dann vollends überrumpelt, als der Kleine ohne Vorwarnung unter der Toilettentür hindurch in die Kabine krabbelt und ihn fragt, ob er ihm helfen könne, sich die Hände zu waschen.

Andrew, der noch immer mit heruntergelassener Hose auf der Keramikschüssel sitzt, kann sich vor Überraschung das Lachen kaum verkneifen und antwortet dem vierjährigen Levi Stevens schließlich, dass seine Mama ihm sicher dabei helfen wird.


Der kleine Junge nimmt diesen Vorschlag zunächst schweigend zur Kenntnis, dreht sich dann abrupt um, entriegelt die Toilettentür und huscht aus der Kabine. Der immer noch entblößte Andrew kann ihn gerade noch darum bitten, die Tür von außen zu schließen, woraufhin Levi ihn noch schnell daran erinnert, die Tür von innen wieder zu verriegeln. Dann bleibt Andrew allein zurück.

Andrew hat diese unverhoffte, wenngleich amüsante Begegnung mit dem Smartphone aufgenommen und das kurze Video wenig später ins Internet gestellt:

Die Filmsequenz hat binnen kürzester Zeit mehrere Millionen Twitter-User zum Lachen gebracht, unter ihnen auch Levis Vater, Len Stevens, der sich für das Verhalten seines „sehr, sehr freundlichen“ Sohnes entschuldigte. Andrew beruhigte ihn jedoch: „Nein, nein, Mr. Stevens. Das ist schon okay. Er hat nur gemacht, was Kinder eben so machen. Ich bin mir sicher, dass ich als Kind dasselbe getan hätte. Sie haben einen tollen Sohn. Er scheint keine Angst zu haben und sehr kontaktfreudig zu sein.“

Es ist toll, dass Andrew die ganze Geschichte mit so viel Humor nimmt — er hat wirklich ein Herz für Kinder.

Quelle:

inquirer

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