Mann rettet sterbende Welpen, reist mit ihnen über 50.000 km.

Lange Reisen sind etwas Wunderbares, aber auch etwas, bei dem man sich schnell einsam und allein fühlen kann. Da ist es gut, wenn man unterwegs treue Freunde bei sich hat, die einem Gesellschaft leisten.

Jordan Kahana kann sich auf seinen Reisen nicht über Einsamkeit beklagen, denn seit 2016 hat er die besten Wegbegleiter, die man sich wünschen kann.

Damals hatte er sich auf einen langen Weg gemacht: Jordan fuhr mit dem Auto die Strecke von Los Angeles nach Colorado – eine Reise, die durch atemberaubende Naturkulissen, aber auch ausgedehnte Wüstengebiete führt, darunter das berühmt-berüchtigte „Tal des Todes“.

Mitten in der Wüste, am Rande eines einsamen Wegstücks, sah er plötzlich etwas, das ihn auf die Bremse steigen ließ. Zwei fast verdurstete Welpen saßen in der glühenden Hitze. Jordan zögerte nicht. Er setzte die entkräfteten Tiere in sein Auto und unterbrach seine Reise, um so schnell wie möglich zum nächsten Tierkrankenhaus zu fahren.

Die Mediziner erzählten ihm dort, dass die Strecke zwischen den Städten Sedona und Page in Arizona bekannt dafür sei, dass herzlose Menschen hier ihre Tiere aussetzten, um sie in der gnadenlosen Sonne sterben zu lassen.

Die beiden Welpen waren erst etwa acht Wochen alt, anscheinend Bruder und Schwester und von ihrem qualvollen Aufenthalt in der Wüste schwer dehydriert. Zum Glück hatten sie ansonsten keine Krankheiten oder Verletzungen, wodurch sie gute Chancen hatten, sich mit etwas Ruhe und Pflege schnell wieder zu erholen. Jordan sah sie an und wusste, dass er nicht mehr ohne sie weiterfahren wollte. Er ließ den beiden Hündchen alle nötigen Impfungen geben und adoptierte sie vom Fleck weg.

Seitdem sind die drei ein unzertrennliches Team. Sie bereisen zusammen die USA, haben schon 35 Bundesstaaten durchquert und miteinander über 50.000 Kilometer zurückgelegt.

Jordan, der eigentlich in Chicago im Staat Illinois lebt, hat seine beiden besten Freunde „Sedona“ und „Zeus“ getauft. Die gemeinsamen Abenteuer hält er auf zahlreichen Fotos fest und so haben eine Menge Menschen im Internet Gelegenheit, das Trio bei seinen Streifzügen durchs Land zu begleiten.

Jordan hatte ohnehin vorgehabt, sich selbstständig zu machen und mehr zu reisen. Da er überall arbeiten kann, wo er Internetzugang hat, lässt ihm das genug Freiheit, so viel unterwegs zu sein, wie er möchte. Seine beiden putzigen Reisekameraden genießen das genauso wie er.

Was für ein tolles Team. Nur gut, dass Jordan ein mitfühlender Mensch ist und im richtigen Moment an den Straßenrand geschaut hat.

Quelle:

Unilad, Instagram

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